Minority Report

Minority Report

Wir schreiben das Jahr 2054. Die Technologie ist bereits soweit fortgeschritten, dass Mörder aufgespürt werden können, bevor sie ihre Taten überhaupt begangen haben. Notwendig dafür sind spezielle Menschen, die ein hellseherisches Talent haben, die sogenannten Precogs. Medikamentös werden sie in einen halbschlafähnlichen Zustand versetzt, der ihre präkognitiven Fähigkeiten stärkt.

Die Zuständigkeit für die Ermittlung solcher zukünftigen Morde liegt bei der dafür geschaffenen Polizeieinheit PreCrime mit Sitz in Washington D.C. Die Arbeit der Einheit ist derart erfolgreich, dass es in Washington seit sechs Jahren zu keinem einzigen Mord mehr gekommen ist. Aufgrund der hervorragenden Erfolgsquote sieht sich Lamar Burgess, der Gründer von PreCrime, dazu ermutigt, dass System landesweit einzuführen.

Geleitet wird die Einheit von John Anderton. Er ist zwar ein ausgezeichneter Polizist, er ist jedoch seit dem Verschwinden seines Sohnes drogensüchtig. Nachdem Agatha, einer der drei für die Abteilung arbeitenden PreCogs, ihn als nächsten Mörder identifiziert, flieht er aus dem Polizeigebäude. Die USA sind inzwischen zu einem Überwachungsstaat geworden, in welchem jeder Mensch durch Iriserkennung aufgespürt werden kann. Auf seiner Flucht entscheidet sich Anderton deswegen dazu, sich neue Augen einsetzen zu lassen. Dies in der Hoffnung, innerhalb der gewonnenen Zeit seine Unschuld beweisen zu können. Er glaubt, dass er Opfer eines sogenannten Minority Reports geworden sein könnte. Bei einem solchen macht einer der Precogs eine Vorhersage, die jedoch mit denen der anderen nicht übereinstimmt. Als sich herausstellt, dass Anderton den Mord nach 36 Stunden nicht begangen hat, gilt das Projekt PreCrime als gescheitert. Dies führt zur Schlussfolgerung, dass die PreCogs Verbrechen zwar vorhersehen können, eine vollkommene Sicherheit, das diese auch stattfinden, besteht allerdings nicht.

Anderton wird im Film von Tom Cruise verkörpert. Die Regie von Minority Report, der 2002 erschien, übernahm Steven Spielberg. Die Rezensionen sind insgesamt positiv ausgefallen, sowohl auf Seite der Filmkritiker und Journalisten als auch auf den einschlägigen Internetportalen.

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